Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 7. November 2016

Handgemachte Kürbisravioli in Salbeibutter


Langsam kommt der Herbst und die Kürbiszeit hält Einzug. Der Muskatkürbis schmeckt, wie sein Name schon sagt, leicht nach Muskatnuss und verleiht den Raviolis einen fruchtig würzigen Geschmack. Cornelia Poletto kombiniert dazu Salbeibutter und es entsteht eine geschmackvolle Delikatesse.  


Handgemachte Kürbisravioli in Salbeibutter (Quelle: ZDF)
 

Zutaten für vier Personen


75 g Mehl
125 g Nudelgrieß
2 Eier
Salz 1 kg Muskatkürbis
1 Ei
50 g Parmesan
Salz
Muskatnuss
Pfeffer aus der Mühle 500 ml Geflügelbrühe
125 g Butter, kalt
4 - 6 Salbeiblätter
Meersalz, fein
Pfeffer aus der Mühle 1 Ei
Nudelgrieß zum Ausrollen
Meersalz, grob
Parmesan
 

Zubereitung


Mehl, Grieß, Eier und Salz miteinander verkneten und in Klarsichtfolie mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Den Muskatkürbis in Spalten schneiden und im vorgeheizten Backofen circa 30 bis 40 Minuten weich garen. Den Kürbis leicht auskühlen lassen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale kratzen. Mit einem Stabmixer fein pürieren und in einem Leinentuch circa eine Stunde abtropfen lassen. Die Kürbismasse in eine Schüssel geben und mit dem Eigelb und geriebenem Parmesan verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Die Geflügelbrühe aufkochen, die Butter in Würfel schneiden und nach und nach einrühren. Die Hälfte der Salbeiblätter mitkochen lassen und später wieder herausnehmen. Die restlichen Salbeiblätter in Streifen schneiden und in den Sud geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Den Nudelteig mit Hilfe einer Nudelmaschine zu dünnen Bahnen ausrollen. Für die Ravioli eine Nudelbahn auf der Arbeitsfläche auslegen und je einen Teelöffel Kürbisfüllung mit etwas Abstand daraufgeben. Die Zwischenräume mit verquirltem Eiweiß bestreichen und eine weitere Nudelbahn darüberlegen. Um die Füllung herum fest andrücken und mit einem Ausstecher Ravioli ausstechen. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, mit grobem Meersalz abschmecken, die Kürbisravioli hineingeben und circa fünf Minuten ziehen lassen. (Das Wasser sollte jetzt nicht mehr kochen) Den Salbeisud erhitzen, die abgetropften Ravioli hineingeben und auf warmen, tiefen Tellern anrichten. Nach Geschmack mit Parmesanhobeln bestreuen.
Idee: Cornelia Poletto

Teigtaschen mit cremiger Hokkaidofüllung


Ein Rezept von Armin Roßmeier
(Quelle: ZDF )
 
Zutaten für vier Personen

Teig:

200 g Mehl (Typ 405)
100 g Weizengrieß
2 Eigelbe
1 Ei
2 EL Wasser
1 EL Olivenöl
Muskat
Salz, Pfeffer

Eistreiche:

2 Eigelbe
je 1 Msp. Kurkuma, gemahlener Kardamom, Ingwer
 Füllung:
120 g Ricotta oder Quark
80 g Fetakäse
200 g angeschwitzte Hokkaidokürbiswürfel mit Schale
8 Zweige gerebelter Thymian
2 EL Olivenöl
400 g geputzter Winterlauch
4 cl Gemüsebrühe
1 rote Chilischote
20 g Kräuterbutter
Muskat
Salz, Pfeffer

Zubereitung (circa 45 Minuten)

Mehl auf eine Arbeitsfläche geben und eine Mulde eindrücken. Eigelbe, Ei, Wasser (lauwarm) und Olivenöl mittig zugeben. Weizengrieß am Mehlrand mit Salz, weißem Pfeffer und Muskat verteilen. Alles zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel schleifen, in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank drei bis vier Stunden oder am besten über Nacht abruhen lassen.

Ricotta oder Quark mit angebratenen Hokkaidokürbiswürfeln, Fetakäse und gerebeltem Thymian gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Teig auf mehlierter Arbeitsfläche dünn ausrollen. Eigelbe mit Kurkuma, gemahlenem Ingwer und Kardamom gut verrühren. Die Teigplatte damit bestreichen. Von der Ricottamasse am unteren Rand drei Häufchen aufsetzen, den Teig überlappen, andrücken, die Portionen abdrücken und den Rand mit mehlierter Gabel fest drücken. In leicht sprudelndes Salzwasser  einlegen und circa acht bis zehn Mintuen ziehen lassen. Gut abtropfen lassen und in heißem Olivenöl mit Thymianzweigen beidseitig sanft anbraten.

In Streifen geschnittenen Winterlauch mit Röllchen von Chilischote in heißem Öl angehen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Gemüsebrühe und Kräuterbutter zugeben und kurz dünsten lassen. Als Bett auf Tellern anrichten, Teigtaschen darauf setzen und mit Thymian garnieren.

Nährwert pro Portion

545 kcal - 25 g Fett - 20 g Eiweiß - 59 g Kohlenhydrate - 4,5 BE
Dieses Gericht ist ovo-lacto-vegatarisch.

Samstag, 30. Juli 2016

Koh-Samui-Salat



Quelle:  http://fraeuleinfkocht.blogspot.com.es
Rezept von Jamie Oliver

Zutaten für 4 Personen:

300 g Reisnudeln 1 Knoblauzehe
1 Daumengroßes Stück Ingwer
6 Kirschtomaten
1 frische Chilischote
1/2 Bund Basilikum
1 geh. TL brauner Zucker
3 EL Fischsauce
2 EL Sesamöl
3 Limetten
1 Bund Radieschen
2 Karotten
1/2 Salatgurke
1 Fenchelknolle
1/2 Kohl
100 g gegarte Garnelen


Garnitur:

100 g Erdnüsse
2 EL Sesamsamen
3 getrocknete Kaffirlimettenblätter
1 Bund frische Minze
350 g Tofu
1 EL süße Chilisauce
1 Limette


Zubereitung:

Die Nudeln in einer Schüssel mit kochenedem Wasser übergießen und durchrühren | In der Bratpfanne die Erdnüsse und Sasamsamen im Sesamöl schwenken, die Kaffirlimettenblätter zerrupfen und hinein geben und alles leicht anrösten | Knoblauch, Ingwer, Tomaten, Chili, Basilikum, Zucker, Fischsauce, Sesamöl und Saft von 3 Limetten in die Küchenmaschine geben und pürieren - das wird das Dressing.

Radieschen, Karotten, Gurke, Fenchel, Kohl mit der Küchenmaschine feinblättrig schneiden. Dann kommt alles mit dem Dressing in eine Schüssel oder ein einen Bräter und wird kräftig durchgemischt - das Dressing darf so richtig in das Gemüse hinein gedrückt werden.

Die Nudeln abtropfen lassen und mit den Garnelen unter den Salat mengen | Minzeblätter grob gehackt dazu geben | Tofu schneiden, auf dem Salat anrichten und mit Chilisauce beträufeln | mit Nüssen bestreuen  .... und GENIESSEN!

Fettuccine mit Forelle, Spargel und Erbsen


© 2012 Jamie Oliver Enterprises Limited. Photography: David Loftus
 
Zutaten für 4 Personen 
Pasta
1 kleines Bund Frühlingszwiebeln
300 g grüner Spargel
Olivenöl
300 g Tiefkühlerbsen
1 Bund frische Minze
1 EL Mehl
500 ml fettarme Milch
320 g Fettuccine
250 g geräucherte Forelle
Parmesan zum Servieren
Salat & Dressing
1 roter Chicorée
1 weißer Chicorée
1 Romanasalatherz
einige Stängel frischer Estragon
2 geh. TL Dijonsenf
1 TL flüssiger Honig
1 EL natives Olivenöl extra
1 Zitrone
1 geh. EL Magermilchjoghurt

Zubereitung:
 
Frühlingszwiebeln und Spargel putzen, grob zerkleinern (die Spargelspitzen ganz lassen und beiseitelegen) und mit 2 Esslöffeln Öl und den Erbsen in den mittelgroßen Topf geben • Den Großteil der Minzeblätter grob hacken (ein paar für den Salat aufheben) und zum Gemüse geben • Das Mehl einrühren, die Milch angießen, aufkochen und köcheln lassen • Die Nudeln in den großen Topf geben, mit kochendem Wasser bedecken, salzen und nach Packungsanweisung garen.

Chicorée und Salat in schmale Spalten schneiden und in eine Servierschüssel füllen • Die Estragon- und die restlichen Minzeblätter hineinzupfen • Aus Senf, Honig, nativem Olivenöl, dem Saft von ½ Zitrone, Joghurt, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen.
Die Spargelsauce mit dem Pürierstab durchmixen • Die Temperatur herunterschalten, die klein gezupfte Forelle und die Spargelspitzen in die Sauce geben und einige Minuten köcheln lassen • Den Saft der zweiten Zitronenhälfte hineinpressen und noch einmal abschmecken • Die Nudeln abgießen (dabei eine Tasse Kochwasser auffangen) und mit der Sauce mischen • Ist die Sauce zu dick, etwas Nudelwasser hinzufügen • Die Fettuccine mit Parmesan bestreuen und mit dem Salat servieren • Den Salat erst bei Tisch anmachen.


©2012 Jamies 15 Minutes Menus, Buch: "Jamie Olivers 15 Minuten Küche Volume 1"

Jamie Olivers Rezept für gefüllte Ravioli

Frische Pasta ist so einfach selber herzustellen. Und diese Ravioli sind super lecker und ideal, dass auch Kinder bei der Zubereitung mithelfen. Eine Pasta-Maschine ist nicht notwendig: nur ein Nudelholz oder eine Weinflasche reichen aus.

Ravioli für 4 Personen

Für den Nudelteig:

5 frische große Eidotter von Bio-Eiern
1 Pfund festes Pastamehl
2 Esslöffel extra virgin Olivenöl
4 Zweige frischen Salbei ohne Blätter

Für die Füllung:

250g Büffel-Ricotta
2 Esslöffel fein geriebenen Pecorinokäse und eine Extraportion zum Bestreuen
2 Esslöffel fein geriebener Parmesankäse und eine Extraportion zum Bestreuen
kleinen Bund frischen Majoran ohne Blätter, eine Hälfte fein geschnitten, andere Hälfte ganz lassen
Schale von einer Zitrone
Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Zubereitung:

 
Als erstes wird die Pasta hergestellt. Dafür die Eidotter und das Mehl in einen Küchen-mixer geben und das ganze starten. Nach 30 Sekunden sollte das wie Semmelbrösel und anschließend wie große Teigkugeln aussehen. Nun den Teig aus dem Mixer nehmen und mit den Händen 2 Minuten lang kneten bis er weich, seidig und elastisch ist. Dann in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun geht es an die Füllung. Dafür wird alles außer dem Majoran zusammengemischt. Den Pastateig in Stücke teilen und auf einer mit etwas Mehl bestäubten sauberen Arbeitsfläche auf 1mm Dicke ausrollen. Dann in Stücke von 14 x 14 cm schneiden. Einen gut gehäuften Teelöffel von der Füllung auf eine Seite platzieren und mit einem sauberen Teigpinsel und Wasser die Pasta bestreichen. Die eine Seite des Pastavierecks mit der anderen zusammen drücken, so dass die Füllung "verpackt" ist. Dann mit dem Daumen oder der Handfläche um die Pastafüllung herum gleichmäßig festklopfen. (Das wichtigste bei der Ravioli-Herstellung ist, dass sie ohne Risse entstehen, ansonsten nicht verwenden.)

Die Ravioli in gesalzenes, leicht kochendes Wasser für 3-4 Minuten geben.
In der Zwischenzeit die Salbei- und Majoranblätter in Olivenöl anbraten bis sie knusprig sind und sie auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die gekochten Ravioli mit etwas Nudelwasser und einen Esslöffel geriebenen Pecorinokäse in eine vorgewärmte kleine Pfanne geben und schön schütteln und vermischen.
Die Ravioli nun löffelweise auf einem Teller servieren und mit Salbei, Majoran, Parmesan und Pfeffer bestreuen.

Der beste Nudelsalat

Quelle: Jamie Oliver

Zutaten für 4 Personen

300 g kleine muschelförmige Nudeln (Gnobetti)
3 Knoblauchzehen
je 250g gelbe und rote Cocktailtomaten
1 Hand voll schwarze Oliven, entsteint
2 EL frischen Schnittlauch
1 Hand voll Basilikumblätter
½ Gurke
4 EL Weißweinessig
7 EL natives Olivenöl extra
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Pasta mit dem Knoblauch hineingeben, etwa fünf Minuten al dente kochen, abgießen und unter kaltem Wasser abkühlen lassen. Den Knoblauch beiseite legen – Sie brauchen ihn noch für das Dressing.

Die Pasta in eine Schüssel geben. Tomaten, Oliven, Schnittlauch, Basilikum und Gurke in kleine Stücke hacken (etwa halb so groß wie die Nudeln) und mit der Pasta vermischen. Die Knoblauchzehen schälen und im Mörser zerdrücken. Essig, Öl und Gewürze zufügen. Das Dressing über den Salat geben und nach Belieben abschmecken.

Frische Tagliatelle mit Brokkoli und sämiger Käsesauce


Der Held dieses Gerichtes (abgesehen von den Eiern, natürlich!) Ist Fontina, ein köstlicher italienischer Bergkäse zum Schmelzen.

Sie können fertige getrocknete oder frische Tagliatelle kaufen, aber das ist eine wirklich schnelle Methode, um Ihren eigenen Nudeln herzustellen.


Zutaten für 4 Personen:

 

Für den Teig:

4 große Freilandhaltung oder Bio-Eier
2 Tassen Pastamehl, 400 g,  plus extra zum Bestäuben
Meersalz


Für die Käsesauce:

1 Becher Creme fraiche
5 Unzen geschnittenen Fontina oder anderen Schmelz-Käse
5 Unzen frisch geriebener Parmesan
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
500 g   Brokkoli
2 große Eigelb
1 kleines Bund frischer Majoran, Oregano oder Thymian, Blätter gepflückt
Frisch geriebener Parmesan, zum Servieren
Extra natives Olivenöl


Zubereitung:



Die Eier mit dem Mehl  in einer mixen, bis eine krümmelige Masse entstanden ist.

Kippen Sie die Teigmischung auf einer bemehlten Fläche und formen sie sie zu einer Kugel. Kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist, dann teilen Sie Ihre Teig in 4 gleiche Teile. Beginnen Sie an der dicksten Einstellung Ihrer Nudelmaschine und führen Sie das erste Stück Teig  4 oder 5 Mal immer wieder in der Mitte falten und durchlassen. Einstellung dünner stellen, bis der Teig so dünn wie eine CD ist. Mehlen Sie Ihr fertiges Blatt großzügig, klappen Sie sie dann nach oben und schneiden in der ½-Zoll-Streifen. Sammeln Sie alle Scheiben zusammen und werfen Sie sie durch die Finger, mit ein wenig Mehl, um sie zu öffnen, und machen Sie Ihren Stapel Tagliatelle. Wiederholen Sie  den Vorgang mit dem Rest des Teiges.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. In einer Schüsse, die  groß genug ist um auf der Oberseite des Topfes zu liegen, fügen Sie Creme fraiche, Fontina oder anderen Schmelzkäse und den Parmesan mit einer Prise Salz und Pfeffer. Setzen Sie die Schüssel über den Topf, damit der Käse langsam schmelzen kann.  Es wird nicht lange dauern. Inzwischen, schneiden jede trockene Enden aus dem Brokkoli, dann fein schneiden Sie die Stiele schräg und lassen Sie die gesamte Röschen.

An diesem Punkt sollte die Käsesauce schöne cremig sein.Entfernen Sie die Schale von oben der Pfanne und legen Sie die Nudeln und Brokkoli in das kochende Wasser.  2 bis 3 Minuten kochen lassen, bis die Pasta nur durch gekocht. Rühren Sie 2 Eigelb und den Majoran, oder andere ausgewählte Kräuter Blätter, in die Sauce. Die Nudeln abgießen und Brokkoli und behalten sich ein wenig von dem Kochwasser, und vermischen sie mit der Soße - die Wärme aus der Pasta sollte ausreichen, um die Eier zu stocken. Wenn die Sauce ein wenig dick, fügen Sie ein paar Spritzer von Kochwasserzu, damit es seidig und locker zu wird. 


Abschmecken und würzen, falls erforderlich. Servieren Sie so schnell wie Sie können, mit einigen zusätzlichen Parmesan über die Spitze und einem Schuss extra-natives Olivenöl bestreut. Großartig.

Dienstag, 28. Juni 2016

Orhan Tançgils Nudelsalat

Orhan Tançgil zeigt bei daheim + unterwegs WDR, wie man Nudelsalat in der Türkei serviert. Er unterscheidet sich nur in wenigen Zutaten von unserem deutschen Klassiker. Doch geschmacklich macht das den ganzen Unterschied! Ihre Gäste werden begeistert sein – versprochen!

Das Rezept

Orhan Tançgils Nudelsalat 

500 g Nudeln (z.B. Orecchiette, Farfalle oder Fusilli)
5 EL natives Olivenöl Extra
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 St. Knoblauchzehe, gepresst oder gehackt
200 g Thunfisch aus der Dose im eigenen Saft, abgetropft und grob zerkleinert
10-12 Kirschtomaten, gewaschen und halbiert
100 g schwarze oder grüne Oliven ohne Kern, je nach Belieben
1,5 EL kleine eingelegte Kapern
1-2 Stängel Dill, gezupft und klein geschnitten
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
eine Prise Pul Biber *
eine Prise Sumach **
etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen und eine Minute vor der angegebenen Kochzeit abgießen (al dente). Etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen und die restlichen Zutaten vorbereiten. Alles unter die lauwarmen Nudeln heben, etwas durchziehen lassen und dann servieren. 

*Pul Biber: Türkischer Plättchenpaprika ist eine in der türkischen Küche oft verwendete Gewürzmischung aus Paprika, Chili, Salz Pflanzenöl und Gewürzen. Er wird für Gerichte mit scharf feuriger Note verwendet

**Sumach - das sauerste Gewürz: Der Gewürzsumach gehört zu den Anarkadiengewächsen und ist auch als Färberbaum bekannt. Wild wächst Sumach in Sizilien, der Türkei, dem Iran und den angrenzenden Ländern Arabiens und Zentralasiens. Die getrockneten Früchte werden in der Regel zu einem rotbraunen Pulver gemahlen. Der saure Geschmack basiert auf einer Fülle von Fruchtsäuren, unter anderem Zitronen- und Apfelsäure. Bei uns ist Sumach nahezu unbekannt, in der Türkei und dem Iran wird er jedoch häufig verwendet - etwa zu Fisch und Fleisch. Sumach passt auch besonders gut zu rohen weißen oder roten Zwiebeln. Durch die kräftige Säure der Sumachbeere wird der scharfe Zwiebelgeschmack milder und passt so zu allem, was vom Grill kommt. Er verfeinert auch das neudeutsche "Nationalgericht": den "Döner".

One Pot Pasta Caprese

                              

Einfacher geht es nicht: Alle Zutaten in einen Topf geben, zehn Minuten kochen und fertig ist das Abendessen. Das Ganze nennt sich One-Pot-Pasta und ist in den USA ein großer Hit. Der Trick: Die Nudeln garen in der Soße, schmecken dadurch besonders aromatisch und sind blitzschnell serviert - eine geniale Idee für die schnelle Küche.
Food-Bloggerin Stefanie Hiekmann kocht Pasta Caprese in der One-Pot-Pasta-Methode. Sie verrät bei daheim + unterwegs, was man beim Kochen der praktischen Pasta beachten muss, damit es noch besser gelingt.

Stefanie Hiekmann

Die freie Journalistin und Buchautorin aus Osnabrück schreibt für eine Zeitung zu den  Themen Essen und Trinken. In ihrem eigenen Blog veröffentlicht sie Geschichten, Rezeptideen und Interviews. Bereits als Kind hat sie ihre eigenen Rezepte entwickelt. Ihre Mutter und Großmütter waren dabei Vorbilder. Jetzt hat sie ihren eigenen Kochstil: kreativ, reichlich Gemüse und vor allem viel Abwechslung.
www.schmecktwohl.de 
 

One-Pot-Pasta

Das Prinzip von One-Pot-Pasta ist einfach und genial: Nudeln und Soße kochen im selben Topf. Die Nudeln werden direkt mit der Flüssigkeit und allen Zutaten wie Gemüse, Kräuter, Gewürze etc. in einem Topf zum Kochen gebracht. So nimmt die Pasta das Aroma beim Kochen auf. Der Trend kommt aus den USA, die Methode ist aber alt. In Italien zum Beispiel wird Risotto immer schon genau so gekocht - auch einige Nudelgerichte.

Tipps fürs beste Gelingen der Pasta



Verschiedene Sorten von Nudeln in kleinen Schalen
Faustformel fürs Mengenverhältnis: 
zwei Teile Flüssigkeit auf ein Teil Nudeln. 

Besser zunächst weniger Flüssigkeit nehmen und bei Bedarf etwas nachgießen.  Als Flüssigkeitsgrundlage eignet sich eine leichte Gemüsebrühe. Die Garzeit ist nicht immer gleich. Dünne Nudeln brauchen weniger Wasser und sind schneller gar. Flache und glatte Nudeln garen gleichmäßiger und schneller als unregelmäßig geformte. Frische Kräuter, Blattgemüse wie Spinat oder Rucola und auch Pesto, kommen erst zum Schluss in den Topf. Tomaten können geviertelt werden. Besonders wichtig ist die Verwendung von aromatischen Tomaten. Gemüse mit kurzer Garzeit kann grobstückiger bleiben, z.B. Zucchini, Paprika und Pilze. Tiefkühl-Gemüse eignet sich auch. Der Deckel bleibt auf dem Topf. So wird energiesparend gegart. Damit Nudeln und Soße beim Garen nicht am Topfboden ansetzen, muss regelmäßig umgerührt werden, vor allem gegen Ende der Garzeit.

Was bedeutet Caprese?


Caprese ist italienisch und heißt „zu Capri gehörend“. Die Italiener benennen so ihren  Vorspeisensalat aus Tomaten, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl. Der Salat gilt als Nationalgericht. Seine Farben Rot, Weiß und Grün entsprechen der Farbgebung der italienischen Flagge.


Pasta Caprese

(für 2-3 Portionen)

Zutaten


250 g Nudeln -  z. B. Muschel-Nudeln, jede andere Nudelsorte kann auch verwendet werden, wie Spaghetti, Fusilii, Penne etc.250 g aromatische Kirschtomaten, am besten gevierteltZwiebel, fein gewürfelt Knoblauchzehe, fein gehacktChiliflocken nach Geschmack1 TL getrocknetes Basilikum1/2 TL Salz1 Prise Zucker500 ml Gemüsebrühe125 g BüffelmozzarellaEL fertiges Basilikum-PestoSalz und Pfefferfrisches Basilikum zum Garnieren

Zubereitung


Nudeln, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Chiliflocken, getrocknetes Basilikum, Salz, Zucker, Gemüsebrühe in einen großen Topf geben, alle Zutaten vermengen und zum Kochen bringen. Nun bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel das Gericht zehn bis zwölf Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln die Flüssigkeit fast komplett aufgenommen haben. Immer wieder umrühren. Ca. eine Minute vor Garzeit den Mozzarella und das Pesto unterheben. Kurz erwärmen lassen, so dass der Käse leicht schmilzt. Zum Schluss die Nudeln mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischen Basilikumblättern servieren.
 


















Pappardelle mit Salsa verde und Ziegenkäse

Zutaten für 2 Personen

 
1 grüne Paprikaschote
½ Bund glatte Petersilie
4 Basilikumstiele
2 Sardellenfilets
9 EL Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
200g Pappardelle
Salz
3 Rote Zwiebeln
1 Rosmarinzweig
1 Schuss Rotwein
100ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
120g Ziegenfrischkäse

Zubereitung

 
Die Paprikaschote schälen, halbieren, Stielansatz und Kerngehäuse entfernen und die Hälften in grobe Stücke schneiden. Die Petersilie und das Basilikum waschen, trockenschütteln und die Blätter abzupfen. Die Sardellenfilets mit den Paprikastücken, 8 EL Olivenöl und etwas Meersalz im Mixer fein pürieren. Die Basilikum und Petersilienblätter und, falls nötig, noch etwas Olivenöl untermixen. Die Salsa verde mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.

Die Pappardelle nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser bissfest garen.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Den Rosmarinzweig waschen und trockenschütteln. Die Zwiebeln im restlichen Olivenöl andünsten und mit etwas Rotwein ablöschen. Die Brühe dazu gießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Lorbeerblatt und den Rosmarinzweig dazugeben. Die Zwiebelsauce zugedeckt 6 bis 8 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen. Das Lorbeerblatt und den Rosmarinzweig entfernen und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pappardelle in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und mit der Zwiebelsauce vermischen. Die Nudeln auf zwei Pastateller verteilen und mit der Salsa verde beträufeln.
Den Ziegenfrischkäse zerbröckeln, darauf geben und grob gemahlenen Pfeffer darüber streuen.

Tipp: Wer Sardellenfilet nicht mag, kann es natürlich weglassen. Aber vielleicht probieren Sie es doch damit und lassen sich überraschen.


Quelle: Alexander Herrmann


Montag, 13. Juni 2016

Ramen Burger mit Avokado, Chili-Mayo und Sojasoße


Zutaten für 2 Portionen 


Für die Nudeln:

2 Quadrate Ramennudeln
1 Ei
Salz 
Pfeffer 
1 EL Öl

Für den Burger:

400 g Rinderhack
Salz
Pfeffer
Sojasauce

Für die Garnitur:

1 Avocado
1 rote Zwiebel
4 EL Mayonnaise
1 Chilischote
Salz
Pfeffer
Zitronensaft

Zubereitung:

 
Ramennudeln mit kochendem Wasser übergießen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. In ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. In einer Schüssel das Ei mit Salz und Pfeffer verquirlen und dann gut mit den Nudeln vermischen. In einer Pfanne das Öl erhitzen, vier Häufchen der Nudeln in die Pfanne setzen und möglichst platt drücken. So lange braten lassen, bis sich auf der Unterseite eine braune Kruste gebildet hat. Dann wenden und von der anderen Seite ebenfalls knusprig braten.

In der Zwischenzeit  Rinderhack mit Salz, Pfeffer und etwas Sojasoße verkneten. 2 Burgerpatties daraus formen und in einer zweiten Pfanne von beiden Seiten braten. Zum Schluss mit Sojasoße bestreichen.

Avokado längs teilen, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem großen Löffel aus der Schale heben und in Streifen schneiden. Rote Zwiebel pellen und in Scheiben schneiden.  Mayonnaise mit der  gehackten Chilischote, Salz, Pfeffer und 1 Spritzer Zitronensaft verrühren.
 
Anrichten: Je ein Ramen-Plätzchen auf einen Teller legen, mit 1 EL der Chili-Mayo bestreichen, das fertige Hack-Pattie auflegen und mit Ziebeln sowie Avokado belegen. Zum Schluss mit der restlichen Chili-Mayo bestreichen und das zweite Ramen-Plätzchen als Deckel auflegen.


Quelle:  http://www.gourmetguerilla.de/2013/11/ramen-burger-mit-avokado-chili-mayo-und-sojasosse

Donnerstag, 26. Mai 2016

Frischkäse-Cashew-Ravioli mit Salbei-Cherrytomaten-Butter und gerösteten Bröseln



Hauptgericht zum Tagesmotto "Hasta la pasta":  von Tobias Zwick, Küchenschlacht, ZDF

Zutaten für zwei Personen

Für die Ravioli:

100 g Mehl
1 Ei
10 g Cashewkerne
50 g Frischkäse
1 Prise feines Salz

Für die Butter:

80 g Butter
10 Cherrytomaten
1 Knoblauchzehe
200 ml Gemüsefond
2 Zweige Salbei

Für die Brösel:

50 g Pankomehl
30 g Parmesan
30 g Butter


Zubereitung


In einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.


Für den Teig Mehl, Ei und Salz zu einem homogenen Teig kneten und dünn mit Hilfe einer
Nudelmaschine ausrollen.


Für die Füllung Cashewkerne klein hacken, in der Pfanne ohne Öl anrösten, etwas abkühlen
lassen und mit dem Frischkäse mischen. Mit dem Ausstecher aus dem Nudelteig ca. 12 Kreise ausstehen. ½ TL von der Frischkäse-Masse in die Mitte geben und die Teigplättchen zu Ravioli-Halbmonden falten, dabei die zu verklebenden Ränder mit etwas Wasser bestreichen und beim Falten fest andrücken.


Für die Sauce Butter in einer Pfanne schmelzen, Knoblauch andrücken und hinzugeben. Tomaten halbieren, etwas Fond angießen und Tomaten dazugeben. Salbei fein schneiden in die Sauce rühren.


Für die gerösteten Brösel Panko in einer Pfanne mit aufgeschäumter Butter ca. 3 Minuten goldgelb anrösten, mit etwas geriebenem Parmesan betreuen und abkühlen lassen.
Die Ravioli in dem Salzwasser ca. 3 Minuten gar kochen und anschließend durch die Sauce
schwenken. 6 Ravioli halbmondförmig auf einem Teller anrichten, etwas Sauce darauf geben und mit einer Cherrytomate und einem Salbeizweig verzieren.

Dienstag, 17. Mai 2016

Rotbarbe in Chorizo-Öl gebraten mit roten Erbsen-Tortellini und Paprika-Ragout

Rot-Grün-Hauptgericht:“ von Michael Reich, Küchenschlacht, ZDF

Rezept für 2 Personen

Für den Fisch:

2 Rotbarben-Filets, mit Haut, à 200 g
1 Chorizo
50 ml Olivenöl
1 EL Butter
2 EL Mehl
Salz, aus der Mühle
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Für die Tortellini:

130 g Mehl
3 Eier
75 ml Gemüsefond
200 g Erbsen, TK
1 Schalotte
1 Zehe Knoblauch
1 EL Tomatenmark
1 EL Olivenöl
1 EL Rapsöl
Salz, aus der Mühle
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Für das Paprikaragout:

2 rote Paprika
1 Zitrone
1 Schalotte
1 Zehe Knoblauch
50 ml Wermut
Salz, aus der Mühle
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Für die Garnierung:

1 Schale Erbsen-Kresse
1 Schale Shiso-Kresse

Zubereitung

Aus Mehl, einem Ei, zwei Eigelb und Olivenöl einen Nudelteig herstellen. Dazu alle Zutaten
verkneten, bis ein homogener Teig entsteht. In den Teig Tomatenmark einkneten, bis er rot
ist. 

Schalotte und Knoblauch abziehen und fein hacken. Beides in einem Topf mit Rapsöl
anbraten, Erbsen dazugeben und mit Fond ablöschen. Solange köcheln, bis Erbsen weich
sind. Dann durch ein Sieb abgießen und mit Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken. 

Nudelteig mit Hilfe der Nudelmaschine zu dünnen Bahnen ausrollen.
Erbsenpüree in einen Spritzbeutel füllen und kleine Mengen auf dem Teig verteilen. Teig
zusammen schlagen und mit einem Rundausstecher Halbkreise ausstechen. Daraus

Tortellini formen, anschließen in Salzwasser bissfest garen. 

Paprika schälen und in kleine Würfel schneiden. Schalotte und Knoblauch abziehen, fein hacken und in einer Pfanne anbraten. Mit Wermut ablöschen und etwas köcheln lassen. Zum Schluss mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Teil des Paprikaragouts in ein hohes Gefäß geben und mit Stabmixer fein pürieren.

Chorizo würfeln und in Olivenöl braten, sodass sich das Öl aromatisiert. Fisch waschen,
trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen, auf der Hautseite mehlieren und im Chorizo-Öl
mit Butter kross braten.

Alle Komponenten auf Tellern anrichten, mit Kresse garnieren und servieren.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Gemüsenudeln mit Kräutersoße

Schnelles Rezept: Knackiges Gemüse mit leckeren Nudeln

Du möchtest ein schnelles Abendessen, dass nicht allzu sehr aufs Gewicht schlägt? Bitteschön! Diese Nudel-Mischerei mit Bandnudeln und Gemüsenudeln ist perfekt für alle Nudel-Liebhaber, die Nudeln lieben, aber nicht zunehmen wollen!

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten. Pro Portion ca. 2140 kJ/ 510 kcal. E 13 g/ F 23 g/ KH 63 g.

Zutaten für 4 Portionen:


2 Zucchini (à ca. 200 g)
200 g Möhren
300 g breite Bandnudeln
Salz
1 Zwiebel
1 EL Öl
1/2 l Gemüsebrühe (Instant)
200 g Schlagsahne
2-3 EL heller Soßenbinder
Pfeffer
je 1/2 Bund Thymian und glatte Petersilie
8-10 schwarze Oliven (ohne Stein)

Zubereitung:

Zucchini putzen, waschen und mit einer Aufschnittmaschine oder einem Sparschäler der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Möhren schälen, waschen und ebenfalls längs in dünne Scheiben schneiden.
Nudeln in kochendem Salzwasser ca. 6 Minuten garen.Möhren in kochendem Salzwasser 4-5 Minuten garen. Nach ca. 2 Minuten Zucchinischeiben zufügen und mitgaren. 

Zwiebel schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Mit Brühe und Sahne ablöschen und aufkochen lassen. Mit Soßenbinder binden und mit Salz und Pfeffer würzen. 

Thymian und Petersilie waschen und trocken tupfen. Thymian fein hacken, Petersilie in feine Streifen schneiden. Zur Soße geben und unterrühren. 

Nudeln abgießen und kalt abschrecken. Gemüse mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen, zu den Nudeln geben und mischen. Mit Hilfe einer Gabel zu kleinen Nestern drehen und zusammen mit der Soße auf Tellern anrichten. Oliven achteln. Über die Nudeln streuen und servieren.

Freitag, 4. März 2016

Traditionelle Kaasspatzen mit Schmelzzwiebeln und Feldsalat

Ein Rezept von Armin Roßmeier, ZDF
(Quelle: imago/Westend61)

Zutaten für vier Personen

480 g Mehl (Typ 405 Instant)
4 Eier (Größe L)
2 EL Öl
140 ml Wasser
150 g Allgäuer Emmentaler gerieben oder
Weißlacker Bergkäse
160 g Zwiebelwürfel
1 TL Butterschmalz
10 g Butter
Muskat, Salz, Pfeffer 

Für den Salat:

150 g Feldsalat
2 EL Zwiebelwürfel
3 EL Olivenöl
4 EL Obstessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung (circa 35 Minuten)

Mehl, Eier, Wasser, Öl mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, zu einem geschmeidigen Teig verrühren und mit dem Kochlöffel schlagen, bis er Blasen wirft. Für die Salatmarinade Olivenöl und Obstessig verrühren, Zwiebelwürfel zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Salzwasser zum Kochen bringen, ein Lochsieb darauf setzen und den Spätzleteig mit einer Teigkarte durchdrücken. Wenn die Spätzle obenauf schwimmen herausnehmen.Zwiebelwürfel in heißem Butterschmalz und Butter angehen lassen, Spätzle direkt vom Wasser mit der Schaumkelle dazugeben, Käse zufügen und durchschwenken. Feldsalat in vorbereiteter Marinade wenden, in einem Glasschälchen anrichten. Kaasspatzen in tiefem Teller anrichten, Feldsalat dazu servieren. 

Dieses Gericht ist ovo-lacto-vegetarisch.

Spätzle -Teigwaren mit Geschichte

Schwaben ohne Spätzle – das ist undenkbar! In der Region Schwaben haben Spätzle und Knöpfle eine jahrhundertelange Tradition und die Herstellung dieses Gerichts hat immer noch eine sehr große Bedeutung für die schwäbische Küche. Spätzle haben es bis in die Literatur geschafft, es gibt zahlreiche Gedichte rund um das „Leibgericht der Schwaben“.
Bis ins 18. Jahrhundert lässt sich die Tradition der Spätzleherstellung in Schwaben zurückverfolgen. Im Jahr 1725 fasste der württembergische Rat und Leibarzt Rosino Lentilio die „Knöpflein“ als „alles was aus Mehl zubereitet wird“ zusammen. Zu dieser Zeit war Dinkel im schwäbisch-alemannischen Raum weit verbreitet. Dieses anspruchslose Getreide, das auch auf kargen Böden gedeiht, erfreute sich in der kleinbäuerlich strukturierten und von Armut geprägten Region großer Beliebtheit.
Spätzle werden traditionell von Hand geschabt und handgeschabte Spätzle vom Brett gelten bis heute als besonderes Gütesiegel. Aus arbeitsökonomischen Gründen etablierte sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts die maschinelle Verarbeitung „mit Hausmacher-Charakter“, das „wie von Hand geschabt“ bedeutet. Einst waren Spätzle einfache Alltagskost, doch mit Beginn der Industrialisierung und des zunehmenden Wohlstands stiegen sie zur kulinarischen Spezialität an Festtagen auf. In der Chronik eines schwäbischen Bauerndorfes aus dem Jahre 1937 werden Spätzle als Festspeise genannt.
Seit Jahrzehnten sind die berühmten „Allgäuer Kaasspatzen“ ein Leibgericht der Bayern zur Fastenzeit. Ab Aschermittwoch ist dieses Gericht in der traditionellen Gastronomie überall auf der Speisekarte zu finden – auch im Zusammenspiel mit Weißlacker, einem halbfesten Bergkäse.

Traditionelle Dinkelmehlspätzle mit Spinat und Champignons

Ein Rezept von Armin Roßmeier, ZDF
(Quelle: imago/CHROMORANGE)

Zutaten für vier Personen

250 g Dinkelmehl
150 g Weizenmehl (Typ 405)
4 Eier (Größe M)
100 g pürierter Spinat
2 EL geriebener Bergkäse
2 EL Öl
2 EL Wasser
Muskat
Salz, Pfeffer
200 g Champignons
30 g Butter
150 g Zwiebeln
Salz, Pfeffer

Zubereitung (circa 35 Minuten)

Champignons mit Küchenkrepp gut abreiben, in Scheiben schneiden, Zwiebeln schälen, fein würfeln. Mehlsorten mit Eiern, geriebenem Bergkäse, püriertem Spinat, etwas Öl und Wasser verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ein Spätzlesieb auf sprudelndes Salzwasser setzen, Teig darauf geben und mit einer Teigkarte durchstreichen. Die Spätzle einmal aufstoßen lassen und circa ein bis zwei Minuten leicht köcheln.Zwiebelwürfel in Butter glasig andünsten, Champignons dazugeben, gut angehen lassen. Die Spätzle abtropfen lassen und zu den Zwiebel-Champignons geben, gut durchschwenken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dieses Gericht ist ovo-lacto-vegetarisch.

Donnerstag, 3. März 2016

Rehrücken in Rotweinsauce mit Spätzle und blättrigem Rosenkohl


Zutaten für vier Personen:

Rehrücken:

600 g Rehrücken, ausgelöst
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
Öl
Wacholderbeeren
Lorbeerblätter
Pfeffer aus der Mühle, schwarz
Cayennepfeffer
Salz

Rotweinsauce:

400 ml Rotwein, z. B. Burgunder
2 EL Balsamico
4 EL Johannisbeergelee
4 EL Preiselbeeren
2 EL Saucenextrakt, Wild
4 TL Stärke

Spätzle:

400 g Mehl
6 – 8 Eier
1 TL Salz
2 EL Öl
2 EL Butter
200 g Emmentaler

Rosenkohl:

600 g Rosenkohl
200 g Sahne
Salz
Muskat
Chili
Zucker


Zubereitung:

Den Backofen auf 80 Grad vorheizen.

Rehrücken:

Den ausgelösten Rehrücken mit zerstoßenen Wacholderbeeren und zerriebenen Lorbeerblättern in Alufolie einwickeln und kurz ziehen lassen. Rosmarin und Thymian sehr fein hacken. Rehrücken aus der Folie nehmen und in einer heißen Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten. Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Cayennepfeffer, Thymian und Rosmarin würzen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten durchziehen lassen. Rehrücken aus dem Backofen nehmen und einige Minuten ruhen lassen.

Rotweinsauce:

Rotwein, Balsamico, Johannisbeergelee und Saucenextrakt zusammen einkochen lassen. Die eingekochte Sauce vor dem Anrichten mit Stärke abbinden. Preiselbeeren dazugeben.

Spätzle:

Kochwasser aufsetzen. Salz, Mehl, Eier und Öl in eine Schüssel geben. Alles mit einem Holzlöffel kräftig durchschlagen, bis der Teig Blasen wirft. Kurze Zeit ruhen lassen. Ein glattes, handliches Brett nehmen und eine kleine Menge vom hergestellten Spätzle Teig draufgeben. Mit dem Spätzleschaber den Teig in das kochende Wasser schaben. Sobald die Spätzle nach oben kommen, diese mit der Schaumkelle herausnehmen und in eine vorbereitete Schüssel mit kaltem Wasser geben und in einem Sieb abschütten. Das Ganze wiederholen, bis der Teig verbraucht ist. Eine Pfanne aufsetzen, Butter warm werden lassen und die Spätzle darin erwärmen. Den geriebenen Käse unterheben. Sobald der Käse anfängt Fäden zu ziehen, sind die Spätzle servierbereit.

Rosenkohl:

Die Blätter vom Rosenkohl lösen, in Salzwasser mit etwas Muskat circa zwei Minuten blanchieren und danach kalt abschrecken, damit die Blätter schön grün bleiben. Sahne mit Salz, Muskat, Chili und einer Prise Zucker aufkochen und die Rosenkohlblätter darin schwenken.
Rehrücken in schräge Scheiben schneiden. Dazu den Rosenkohl, die Zwiebeln und die Spätzle anrichten. Zum Schluss die Sauce darüber geben.




  Quelle: Johann Lafer, Lanz kocht, ZDF

Montag, 11. Januar 2016

Spaghetti alla carbonara mit köstlichem Pancetta


Sie denken jetzt an Pasta in Schinken-Sahne-Soße!? Nix da, sagt Cornelia Poletto. Dieser Klassiker der italienischen Küche wird ohne Sahne(!), mit köstlichem Pancetta, frischen Eiern und zweierlei Käse zubereitet. Davon kriegen Sie nicht genug, versprochen!

Zutaten für vier Personen

400 g Hartweizenspaghetti
150 g Pancetta, wahlweise milder Räucherspeck
1 EL Butter
1 Zehe Knoblauch
2 - 3 Eier
50 g Pecorino
50 g Parmesan
0,5 Bund Petersilie
Salz
Meersalz, grob
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, mit Meersalz würzen und die Spaghetti darin "al dente" garen. 

In der Zwischenzeit den Pancetta würfeln und in der zerlassenen Butter mit der Knoblauchzehe in einer Pfanne knusprig ausbraten. 

Den Knoblauch heraus nehmen. Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und mit reichlich frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise Salz verquirlen. Den geriebenen Pecorino und Parmesan hinein rühren. 

Die Petersilie hacken. Die Spaghetti durch ein Sieb abgießen und zum Speck geben. Die Eier-Käsemischung dazugeben. 

Alles schnell miteinander verrühren und mit der Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken. In einer vorgewärmten Schüssel sofort servieren.
Idee: Cornelia Poletto

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Slow Cooker Macaroni and Cheese - Macaroni und Käse





By Kathleen February 10, 2015

Ingredients

  • Pasta, Elbows or Other Tube Shape Pasta - 8 Ouncesnu
  • Whole Milk - 1 1/2 Cup
  • Evaporated Milk - 12 Ounce Can
  • Butter, Melted and Cooled - 1/4 Cup (1/2 Stick)
  • Large Eggs, Slightly Beaten - 3
  • Salt - 1 Teaspoon
  • Pepper - 1/2 Teaspoon
  • Dry Mustard - 1/4 Teaspoon
  • Nutmeg - 1/4 Teaspoon
  • Shredded Cheese, Mixture of Sharp, Fontina and Mozzarella - 12 Ounces
  • Bread Crumb Topping:
  • Butter - 2 Tablespoons
  • Bread Crumbs - 2 Cups
  • Salt - 1/4 Teaspoon
  • Pepper - 1/8 Teaspoon
  • Garlic Powder - 1/8 Teaspoon
  • Fresh Thyme - 1 Teaspoon

Instructions

1.  Bring a large pot of water to a boil. Add salt to taste (1-2 Tablespoons).  Add pasta to boiling water and cook for 5 minutes. Drain immediately.
2. Spray the inside of a crock pot with nonstick cooking spray.  Add whole milk, evaporated milk, butter, eggs, salt, pepper, dried mustard and nutmeg.  Whisk ingredients until smooth and well combined.  Add cooked pasta and stir to coat.  Add cheese and stir to evenly distribute throughout mixture.
3. Cook on High for 30 minutes then reduce to Low and cook for 2 hours or until pasta is tender.
4. Meanwhile make the bread crumb topping; melt butter in a large skillet.  Add bread crumbs, salt, pepper and garlic powder.  Cook on medium to medium-high heat stirring frequently until crumbs are nicely toasted and crispy. Cool a few minutes and stir in thyme leaves.
5. Sprinkle the top of cooked mac and cheese with bread crumb topping and serve!