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Donnerstag, 26. Mai 2016

Vegane Fruchtgummis aus roten Beeren


Quelle: missheartmade.com

Die Fruchtgummies werden ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten hergestellt. Der Süßegrad sowie die Fruchtsorte (außer Ananas) kann individuell angepasst werden. Den braunen Zucker könnte man noch durch Stevia ersetzen, allerdings mag ich diese Alternative persönlich nicht so gerne.



Ihr braucht

♥ 500g rote Beeren (Erdbeeren, Himbeeren)
♥ 1 Zitrone
♥ 2 EL braunen Rohrzucker
♥ 6g Agar Agar (pflanzliches Geliermittel)
♥ Backpapier
 
 
So geht’s
1) Erdbeeren und Himbeeren im Mixer zu einem Brei pürieren.
2) Die pürierten Beeren anschließend durch ein feines Sieb passieren, um die Kerne zu entfernen.
3) Die Zitrone auspressen und deren Saft sowie den Zucker zum Beerenmousse hinzufügen und verrühren. Schmeckt am besten die Süße ab und gebt bei Bedarf noch mehr Zucker hinzu.
4) Anschließend das Agar Agar-Pulver über die Beerenmasse streuen und 10 Minuten einwirken lassen.
5) Während das Agar Agar einwirkt, könnt ihr euch das Stück Backpapier zurechtlegen, auf das ihr später die Gummibärchenmasse schüttet. Tipp: Ihr könnt ganz wenig Speisestärke darauf verteilen, damit die Masse nicht so sehr klebt. Es geht aber auch gut ohne. Noch ein Tipp: Damit die flüssige Masse euch nicht „wegläuft“ könnt ihr eine Form auf dem Backpapier als Stopper platzieren. Und noch ein letzter Tipp: Ihr könnt die Masse auch in mit Speisestärke bepuderte SIlikonförmchen füllen, um Gummibärchen in eurer Lieblingsform zu erhalten. So nach den ganzen Tipps, müssten die 10 Minuten locker vergangen sein, also weiter geht’s mit:
6) Die Beerenmasse anschließend gut umrühren und bei hoher Hitze aufkochen lassen. Wichtig ist, dass die Masse mindestens 2 volle Minuten blubbernd kocht! Sonst setzt der Gelierungsprozess nicht ein!
7) Nehmt die Masse nun vom Herd und lasst sie 10 Minuten abkühlen. Danach könnt ihr sie auf euer Backpapier/in eure Silikonform gießen.
8) Nun muss die Masse für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank. Danach könnt ihr mit einer Ausstechform kleine Figuren ausstechen. Alternativ könnt ihr die Gummibärenmasse mit einem scharfen Messer in hübsche Formen schneiden.
9) Eigentlich sind die Gummibärchen jetzt fertig. Allerdings waren mir meine noch etwas zu ‚geleeartig‘ und zu wenig ‚gummimäßig‘. Also habe ich sie noch mal für 12 Stunden kühl gestellt. Anschließend war die Konsistenz so, wie sie mir am besten schmeckt. Das ist aber ein persönliches empfinden. Wer z.B. gerne Geleebananen mag, für den wäre die erste Konsistenz genau die Richtige!

Dienstag, 17. Mai 2016

Rinderfilet mit Rote-Bete-Püree und Balsamicosauce

Rot-Grün-Hauptgericht: von Katharina Brandt, Küchenschlacht, ZDF

Rezept für zwei Personen

Für das Filet:

2 Rinderfilets, à 200 g
1 Bund Thymian
30 ml Rapsöl

Für das Rote-Bete-Püree:

3 Knollen Rote Bete
100 g Sellerie
100 g mehligkochende Kartoffeln
30 g Butter
50 g kalte Butter
200 ml Gemüsefond
1 Muskatnuss
Chillisalz, zum Abschmecken
Salz, aus der Mühle
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Für die Sauce:

2 rote Zwiebeln
20 g kalte Butter
200 ml Rotwein
50 ml Balsamico Essig
2 EL Zucker
Salz, aus der Mühle
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Für die Knoblauch-Rosmarin-Butter:

50g Butter
50 ml Olivenöl
1 Zehe Knoblauch
1 Bund Rosmarin
Salz, aus der Mühle

Für das Cranberrygelee:

500 g Cranberries, TK
900 ml Apfelsaft
1 Zimtstange
350 g Zucker
20 g Speisestärke

Für die Garnitur:

1 TL getrocknete Chili


Zubereitung

Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Rote Bete, Sellerie und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Alles in einem
Topf mit Wasser und einer Prise Salz bissfest garen.

Für das Püree 20 Gramm Butter in einem Topf schmelzen, bis sie goldbraun ist. Gemüse
abgießen und etwas von dem Fond auffangen. Einige Rote-Bete-Würfel zur Seite legen.
Gemüse pürieren, mit kalter Butter verfeinern und mithilfe des Fonds eine homogene Masse
herstellen. Das Püree mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Chilisalz und der goldbraunen Butter
abschmecken. Die beiseitegelegten Rote-Bete-Würfel mit Salz und Pfeffer abschmecken und
in der restlichen Butter marinieren.

Rinderfilets salzen und pfeffern. Öl in einer Pfanne erhitzen, zwei Thymian-Zweige
hinzugeben und Filets von beiden Seiten braun anbraten. Anschließend im Ofen 14 Minuten
garen.

Für die Sauce Zwiebeln abziehen, halbieren und in grobe Scheiben schneiden. In einem
Topf Zucker karamellisieren lassen, Zwiebeln unterrühren und mit Rotwein und Essig
ablöschen. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zum Schluss mit kalter Butter aufrühren und
mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Knoblauch-Rosmarin-Butter Knoblauch abziehen und mithilfe eines Messerrückens
und etwas Salz zu Mus zerreiben. Butter und Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen.
Knoblauch dazugeben. Rosmarin-Nadeln eines Zweiges abzupfen und fein hacken.
Anschließend zur Knoblauch-Buttermischung geben.

Für das Cranberrygelee Cranberries mit Apfelsaft und Zimtstange zugedeckt bei kleiner
Hitze zehn Minuten kochen, abkühlen lassen und durch ein feines Sieb gießen. In einem
Topf Zucker und in Wasser aufgelöste Stärke mischen. Saftmischung zugeben, unter Rühren
mit einem Holzlöffel aufkochen und drei Minuten sprudelnd kochen lassen.

Rinderfilet mit Balsamicosauce und Rote-Bete-Püree auf Tellern anrichten und servieren.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Pistazien-Mousse und Beereneis mit Matcha-Biscuit


Rot-Grün-Dessert: von Katharina Brandt, Küchenschlacht, ZDF

Rezept für zwei Personen

Für den Biscuit:

5 Eier
5 EL Zucker
5 EL Mehl
½ Paket Backpulver
1 Paket Vanillezucker
50 g Matchatee

Für das Eis:

1 kg Beerenmischung, TK
1 ½ Limetten
400 ml Crème fraîche
400 ml Buttermilch
200 g Puderzucker
Salz, aus der Mühle

Für die Tonka-Sabayon:

5 Eier
2 cl Apfelbranntwein
100 ml trockener Rotwein
1 Tonkabohne
1 Vanilleschote
50 g Zucker

Für die Mousse:

100 g Pistazien, ungesalzen
10 ml Pistaziensirup
100 ml Sahne
200 g Quark
2 EL Schmand
1 Vanilleschote
30 g Vanillezucker
20 g Zucker

Für die Garnitur:

1 TL Aktivkohle
25 g ganze Pistazien, ungeschält, ungesalzen


Zubereitung

Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitzen vorheizen.

Für den Biscuit Eier trennen und Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Eigelb mit Zucker,
Matchatee und Vanillezucker schaumig rühren. Nach und nach Mehl und Backpulver unterrühren. Eischnee unterheben. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und 15 bis 20 Minuten backen.

Für das Eis gefrorenen Beeren mit Crème fraîche, Buttermilch, Puderzucker, Saft einer halben
Limette und etwas Limettenschale pürieren und in einer Eismaschine zubereiten.

Für die Sabayone Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herauskratzen. Eier trennen und
das Eigelb in einer Metallschüssel über einem Wasserbad mit Vanillemark und -schote, einer Prise geriebener Tonkabohne, Zucker, Apfelbranntwein und Rotwein mit dem Schneebesen cremig aufschlagen. Eiweiß kann anderweitig verwendet werden. 

Für die Mousse Pistazien in einem Mörser zerkleinern. Vanilleschote halbieren und das Mark
herauskratzen. Pistazien, Quark, Schmand, Vanillezucker, Mark der Vanilleschote, Zucker und
Pistaziensirup miteinander vermengen. Sahne steif schlagen und unter die Masse heben,
anschließend kalt stellen.

Bisquit auf Tellern zerbröseln und zusammen mit Eis, Mousse und Sabayone anrichten. Mit
Aktivkohle und gehackten Pistazien garnieren und servieren.

Fondant au chocolat mit Waldbeer-Ragout


Dessert:  von Tim Biebighäuser- Becker, Küchenschlacht, ZDF

Zutaten für zwei Personen

Für das Fondant au chocolat:

60 g dunkle Schokolade (75 % Kakaogehalt)
100 g Kakaopulver
2 Eier
60 g leicht gesalzene Butter
30 g Zucker
30 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Butter, zum Einfetten

Für das Waldbeer-Ragout:

200 g Waldbeeren
50 g Zucker
40 g Stärke
200 ml roter Traubensaft
1 Vanilleschote
1 EL Waldbeergeist

Für die Garnitur:

Puderzucker, zum Bestreuen

Zubereitung

Den Backofen auf 250 Grad Umluft vorheizen.

Die Muffinförmchen mit der Butter einfetten, mit Kakaopulver bestreuen und in den Tiefkühlschrank stellen. Wasser in einen Topf geben und erhitzen. Die Schokolade und die leicht gesalzene Butter in eine Schüssel geben und über dem Wasserbad schmelzen lassen. Die beiden Eier aufschlagen.

Zwei Eigelbe, ein Eiweiß und der Zucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen und die
geschmolzene Schokolade-Butter-Masse unterrühren. Das zweite Eiweiß kann anderweitig
verwendet werden. Durch ein Sieb das Mehl und das Backpulver hinzugeben und unterrühren. 

Die Masse in die Muffinförmchen verteilen und acht Minuten in den Ofen geben.

Für das Walbeerragout den Traubensaft mit dem Zucker aufkochen. Eine Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Traubensaft-Zucker-Mischung mit der Stärke und dem Vanillemark binden. Die Waldbeeren und den Waldbeergeist hinzugeben.

Das Fondant au chocolat mit Waldbeerragout auf Tellern anrichten, den Fondant mit Puderzucker bestreuen und servieren.