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Donnerstag, 3. März 2016

Rehrücken in Rotweinsauce mit Spätzle und blättrigem Rosenkohl


Zutaten für vier Personen:

Rehrücken:

600 g Rehrücken, ausgelöst
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
Öl
Wacholderbeeren
Lorbeerblätter
Pfeffer aus der Mühle, schwarz
Cayennepfeffer
Salz

Rotweinsauce:

400 ml Rotwein, z. B. Burgunder
2 EL Balsamico
4 EL Johannisbeergelee
4 EL Preiselbeeren
2 EL Saucenextrakt, Wild
4 TL Stärke

Spätzle:

400 g Mehl
6 – 8 Eier
1 TL Salz
2 EL Öl
2 EL Butter
200 g Emmentaler

Rosenkohl:

600 g Rosenkohl
200 g Sahne
Salz
Muskat
Chili
Zucker


Zubereitung:

Den Backofen auf 80 Grad vorheizen.

Rehrücken:

Den ausgelösten Rehrücken mit zerstoßenen Wacholderbeeren und zerriebenen Lorbeerblättern in Alufolie einwickeln und kurz ziehen lassen. Rosmarin und Thymian sehr fein hacken. Rehrücken aus der Folie nehmen und in einer heißen Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten. Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Cayennepfeffer, Thymian und Rosmarin würzen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten durchziehen lassen. Rehrücken aus dem Backofen nehmen und einige Minuten ruhen lassen.

Rotweinsauce:

Rotwein, Balsamico, Johannisbeergelee und Saucenextrakt zusammen einkochen lassen. Die eingekochte Sauce vor dem Anrichten mit Stärke abbinden. Preiselbeeren dazugeben.

Spätzle:

Kochwasser aufsetzen. Salz, Mehl, Eier und Öl in eine Schüssel geben. Alles mit einem Holzlöffel kräftig durchschlagen, bis der Teig Blasen wirft. Kurze Zeit ruhen lassen. Ein glattes, handliches Brett nehmen und eine kleine Menge vom hergestellten Spätzle Teig draufgeben. Mit dem Spätzleschaber den Teig in das kochende Wasser schaben. Sobald die Spätzle nach oben kommen, diese mit der Schaumkelle herausnehmen und in eine vorbereitete Schüssel mit kaltem Wasser geben und in einem Sieb abschütten. Das Ganze wiederholen, bis der Teig verbraucht ist. Eine Pfanne aufsetzen, Butter warm werden lassen und die Spätzle darin erwärmen. Den geriebenen Käse unterheben. Sobald der Käse anfängt Fäden zu ziehen, sind die Spätzle servierbereit.

Rosenkohl:

Die Blätter vom Rosenkohl lösen, in Salzwasser mit etwas Muskat circa zwei Minuten blanchieren und danach kalt abschrecken, damit die Blätter schön grün bleiben. Sahne mit Salz, Muskat, Chili und einer Prise Zucker aufkochen und die Rosenkohlblätter darin schwenken.
Rehrücken in schräge Scheiben schneiden. Dazu den Rosenkohl, die Zwiebeln und die Spätzle anrichten. Zum Schluss die Sauce darüber geben.




  Quelle: Johann Lafer, Lanz kocht, ZDF

Montag, 14. September 2015

Rehrücken mit geschmorter Roter Bete, Granatapfel und Mandarinen

Rezept Ali Güngörmüs
vom 13.02.2015



Ein Hauptgang für zwei Personen

Zutaten:

250 g Rehrücken (ausgelöst)
2 Rote Bete (vorgekocht)
2 EL Butter und etwas mehr zum Anbraten
2 Kardamomkapseln
1 Teelöffel alten Balsamico
200 ml Rote Bete-Saft
1/6 Tonkabohne
¼ Stange Vanille
2 Mandarinen
1 Rosmarinzweig
4 Wacholderbeeren
1 kleine Stange Zimt
1 Granatapfel
1 kleiner Blumenkohl
Fleur de Sel
Pfeffer, aus der Mühle

Zubereitung:


Den Rehrücken in zwei Stücke teilen und kurz von beiden Seiten anbraten.
Anschließend bei 160 Grad (Umluft) auf der mittleren Schiene garen – Temperatur
auf 110 Grad herunterregeln. Wenn das Fleisch ungefähr englisch ist (nach sechs bis
acht Minuten), weiter garen lassen, bis es den gewünschten Garpunkt erreicht hat
(nach etwa fünf bis sechs Minuten).

In der Zwischenzeit das Rote Bete-Ragout ansetzen: Dafür die Rote Bete in Ecken
schneiden und in etwas Butter anschwitzen. Dann eine Kardamomkapsel, den alten
Balsamico, den Rote Bete-Saft, etwas geriebene Tonkabohne (bitte vorsichtig
dosieren!) und ein kleines Stück Vanille dazugeben. Die Flüssigkeit einreduzieren.

Für die Mandarinenbutter einen Esslöffel Butter, den Saft einer Mandarine und etwas
Mandarinenabrieb mischen. Anschließend die Flüssigkeit des Rote Bete-Ragouts mit
der Mandarinenbutter leicht binden, bis sie gut an der Roten Bete haften bleibt.


Einen Esslöffel Butter, den Rosmarin, die zerdrückten Wacholderbeeren, die andere
Kardamomkapsel, etwas Zimt und Vanille in die lauwarme Pfanne geben und den
Rehrücken darin noch einmal durchschwenken.

Zum Anrichten zu den Rote Bete-Ecken ein paar Mandarinenscheiben legen, die
Granatapfelkerne dazwischen verteilen, roh in feine Scheiben gehobelten
Blumenkohl auf die Rote Bete legen, die Rehrückenstücke in der Mitte teilen und
oben drauf legen. Etwas Fleur de Sel und groben Pfeffer darüberstreuen.

Rehrücken mit Pflaumensoße und Kürbis-Grießstrudel





Zutaten für vier Personen


600 g Rehrücken, geputzt
1 Zweig Rosmarin, frisch
1 Zehe Knoblauch
1 Stück Butter
Butterschmalz zum Braten
Pfeffer aus der Mühle
Salz 1 Schalotte
50 g Pflaumen, getrocknet
1 Zehe Knoblauch
1 Zweig Rosmarin, frisch
1 Zweig Thymian, frisch
250 ml Portwein
500 ml Rehfond
150 g Zwetschgen
Zucker, braun
Butterschmalz
Balsamicoessig, alt
Pfeilwurzelstärke
Pfeffer
Salz 200 ml Milch
50 ml Geflügelbrühe
2 Zweige Thymian
2 Zehen Knoblauch
80 g Grieß
250 g Hokkaidokürbis
20 g Butter
1 Schalotte
1 Blatt Salbei
3 Eier
85 g saure Sahne
2 Blätter Strudelteig
Butter
Pfeffer
Muskat
Salz
Milch 

Zubereitung


Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. 

Den Rehrücken mit Salz und Pfeffer würzen und sanft in etwas Butterschmalz anbraten. Kurz vor dem Herausnehmen Rosmarin, angedrückte Knoblauchzehe und Butter dazugeben und das Fleisch mehrfach darin wenden. Herausnehmen und in den vorgeheizten Backofen schieben und für circa sieben Minuten garen. Aus dem Ofen nehmen und in Alufolie eingepackt an einem warmen Ort circa fünf Minuten ruhen lassen.

Die Schalotte und Pflaumen in grobe Stücke schneiden und mit der angedrückten Knoblauchzehe, Rosmarin und Thymian in etwas Butterschmalz anschwitzen. Mit Portwein und Fond aufgießen. Einen Spritzer Essig dazugeben und um die Hälfte reduzieren, passieren und etwas mit Pfeilwurzelstärke abbinden. Die Zwetschgen waschen und in Spalten schneiden. Etwas Zucker in einer Pfanne karamellisieren die Zwetschgenspalten dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Durchschwenken, bis die Zwetschgen einen schönen Glanz haben. 

 Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Milch und Geflügelbrühe mit Salz, Pfeffer, Muskat, einem Thymianzweig und einer angedrückter Knoblauchzehe zum Kochen bringen, den Grieß unter Rühren einrieseln. Am Herdrand 20 Minuten quellen lassen, Thymianzweig und Knoblauchzehe entfernen und den Grieß einmal durchrühren. Auf Zimmertemperatur abkühlen. 

 Den Kürbis in Würfel schneiden und in Butter anschwitzen. Die Schalotte und eine Knoblauchzehe in Würfel schneiden und mit Thymianzweig und Salbeiblatt dazugeben und mitschwitzen, mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken. Wenn der Kürbis weich ist, die Kräuter herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Die Kürbiswürfel und zwei Eigelbe in die Grießmasse rühren und die Eiweiße mit etwas Salz steif schlagen. Erst die saure Sahne und dann vorsichtig den Eischnee unterheben. 

Ein Strudelblatt mit Butter bestreichen ein zweites darüber legen und die Grießmasse bis auf ein Drittel auf dem Strudelteig verteilen. Den Strudel einrollen und an den Seiten zusammenfalten. Den Strudel mit Eigelb-Milchgemisch einstreichen und im vorgeheizten Backofen zehn Minuten garen.

 Idee: Sybille Schönberger