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Freitag, 4. März 2016

Raviolo mit Kärntner Kartoffelkrapfenfüllung und Thymian-Butter

Hauptgang mit Motto: „Tolle Knolle“:“ von Dagmar Salecic-Reichhold, Küchenschlacht, ZDF

Zutaten für zwei Personen

Für die Kartoffelkrapfen:

5 große mehligkochende Kartoffeln
150 g Nudelmehl
150 g Polenta
1 TL Kartoffelstärke
5 große Freilandeier
5 EL Ricotta
2 Zehen Knoblauch
½ Stange Porree
2 Frühlingszwiebeln
3 Zweige Thymian
½ TL getrocknete braune Minze
3 EL Lachskaviar, für die Garnitur
Muskatnuss, zum Reiben
Salz, aus der Mühle
Pfeffer, aus der Mühle

Für die Thymian-Butter:

1 Zitrone
200 g Butter
3 Zweige Thymian

Zubereitung

Gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.

Für die Kartoffelkrapfen das Nudelmehl mit einem Ei und Salz vermengen und verkneten. In
Frischhaltefolie einwickeln und 10 bis 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser gar kochen. Knoblauch schälen und fein hacken.
Thymianblätter von den Stängeln zupfen. Porree waschen, trocken tupfen und in feine Ringe
schneiden. Frühlingszwiebeln ebenfalls in feine Ringe schneiden. Knoblauch, Thymian, Porree und Frühlingszwiebeln mit etwas Butter anschwitzen und beiseite stellen. Kartoffeln abgießen und durch die Kartoffelpresse drücken. Kurz durchrühren, damit die Masse leicht abkühlt. Ricotta und Lauch-Frühlingszwiebel-Gemüse unterheben. Getrocknete Minze grob zerbröseln und unter die Masse heben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss und Zitronenabrieb würzen. Bei Bedarf Kartoffelstärke verwenden, um die Masse fester zu machen.

Den Nudelteig in passende Stücke schneiden und mit der Nudelmaschine zwei lange dünne
Platten herstellen. Die Platten zu vier Quadraten à 10 Mal 10 Zentimeter schneiden, sodass zwei großeRaviolo hergestellt werden können. Polenta auf der Arbeitsfläche ausstreuen und die vier Platten darauf legen.

Kartoffelmasse in den Spritzbeutel füllen. Füllung kreisrund auf zwei der Quadrate auftragen, so
dass ein Kranz mit einer Aussparung in der Mitte entsteht. Zwei Eier trennen. Die Eigelbe
behutsam in die Aussparungen setzen. Ein weiteres Ei verquirlen und die Ränder der Platten damit dünn bestreichen. Die zwei leeren Quadrate auf die Nudelplatten mit der Kartoffelmasse und den Eigelben legen. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Luft im Innenraum der Ravioli vorsichtig ausgestrichen wird. Ravioli ausstechen und die Ränder noch einmal gut zusammenpressen.

Butter in einer Pfanne schmelzen und zwei Thymianzweige zugeben. Leicht salzen.
Thymianblätter abzupfen und in die Pfanne geben. Zitronenabrieb einer halben Zitrone dazu
geben, unterrühren und etwas schmoren lassen. Die Thymianzweige wieder heraus nehmen.
Ravioli behutsam ins kochende Salzwasser gleiten lassen und zwei bis drei Minuten bei geringer Hitze garen. Mit der Schaumkelle herausnehmen und abtropfen lassen.

Je ein Raviolo auf Tellern anrichten, mit Zitronen-Thymian-Butter beträufeln und Lachskaviar auf den Ravioli drapieren.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Malfatti mit Salbeischaum und gerösteten Pinienkernen





Leibgericht: „Malfatti mit Salbeischaum und gerösteten Pinienkernen“
von Sabrina Lacek

Zutaten für zwei Personen

Für die Malfatti:

250 g junger Spinat
3 Cocktailtomaten, mit grünem Strunk
2 Schalotten
1 Zehe Knoblauch
3 Eier
250 g Mehl
50 g Paniermehl
150 g Ricotta
100 g Butter
50 g Grana Padano
Frische Muskatnuss, zum Reiben
Salz, aus der Mühle
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Für den Salbeischaum:

6 Salbeiblätter
200 ml Schlagsahne
125 ml Milch, 3,5 % Fett
Salz, aus der Mühle
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Für die Pinienkerne:

50 g Pinienkerne

Zubereitung

Salzwasser zum Kochen bringen.
Für die Malfatti Spinat putzen, waschen und gut abtropfen lassen. Schalotten und Knoblauch
abziehen und fein würfeln. In einem Topf 20 Gramm Butter zerlassen. Schalotten und
Knoblauch zwei Minuten dünsten. Spinat hinzufügen und zugedeckt bei geringer Hitze zwei
Minuten dünsten lassen. Spinat mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, abtropfen und
abkühlen lassen. Den erkalteten Spinat mit den Händen ausdrücken und fein hacken.
Ei trennen und die übrigen Eier mit dem Eigelb verquirlen. Grana Padano fein reiben und mit
Dreiviertel des Eis verrühren. Gehackten Spinat unterrühren, mit Salz, Pfeffer und
Muskatnuss würzen. Masse vierteln und jeweils auf Arbeitsfläche mit reichlich Mehl zu vier

Rollen formen. Die Rollen mit einem Messer in circa eineinhalb Zentimeter dicke Stücke
schneiden und Enden etwas spitz formen.

Die Malfatti in kochendes Salzwasser gleiten lassen und bei mittlerer Hitze fünf Minuten
garen, bis sie an die Oberfläche gleiten. Malfatti mit einer Schöpfkelle vorsichtig aus dem
Wasser nehmen.

Für den Salbeischaum Schlagsahne mit Milch erhitzen. Salbei waschen, zupfen, klein
hacken und zur Milch-Sahne-Mischung in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken und einkochen lassen. Salbei-Sahne-Milch-Mischung mit einem Pürierstab
aufschäumen.

Pinienkerne ohne Fett goldbraun rösten.
Malfatti mit Salbeischaum, Cocktailtomaten und Pinienkernen auf Tellern anrichten und servieren.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Butter- und Salbei-Klößchen - Butter and Sage Gnudi


By Jamie Oliver

Ingredients
  • Yield:Serves 6-8
  • Active time:45 minutes
  • Total time:8 hours 45 minutes
  •  
  • Gnudi
  • 2 lbs best-quality ricotta
  • 3 1/2 oz Parmesan cheese
  • 1 whole nutmeg, for grating
  • Fine semolina, for dusting
  • To Serve
  • Good-quality unsalted butter
  • 1 bunch of fresh sage (1 oz)
  • Parmesan cheese, for grating
  • 1 lemon

Directions

  1. 1.
    Put the ricotta into a bowl with a pinch of sea salt and black pepper, then finely grate in the Parmesan and a few scrapings of nutmeg. Beat it together, then have a taste to check that the balance of seasoning is right—you want the nutmeg to be very subtle. Generously cover a large tray with semolina, then roll the ricotta mixture into 1-inch balls, rolling them in the tray of semolina as you go until very well coated. You should get around 40 gnudi from this amount of mixture. Shake and cover very well with the semolina and leave for 8 hours, or preferably overnight, in the fridge (don’t cover the tray)—the semolina will dehydrate the ricotta, giving the gnudi a lovely fine coating.
  2. 2.
    The gnudi will only take 3 minutes to cook, and I like to cook them in two-portion batches to take care of them. So, shake the excess semolina off two portions’ worth of gnudi and cook them in boiling salted water while you melt a large pat of butter in a frying pan on a medium heat and pick in about 20 sage leaves to crisp up. Remove the crispy leaves to a plate and scoop the gnudi directly from the water into the frying pan, adding a spoonful of the cooking water. When the butter and water have emulsified, take off the heat and grate over a layer of Parmesan, add just a few drops of lemon juice, then toss together. Serve in warm bowls straightaway, with an extra grating of nutmeg and Parmesan and the crispy sage leaves, while you get on with the next batch, wiping the frying pan clean between batches. Welcome to the naked club.

    Note
    Gnudi can be easily transformed with the addition of one seasonal ingredient. Asparagus tips, podded peas, wild mushrooms, or a few fresh tomatoes—any of these with that sage butter will rock the party. In summer, some smashed fresh basil leaves in the ricotta mixture are lovely; or in winter, a splash of quality red wine used to deglaze the frying pan adds much deliciousness.

Montag, 14. September 2015

Gegrillter Pfirsich mit Ricotta


(Quelle: ZDF/Gunnar Nicolaus)

"Herrmanns Chefsache"


Rezept zur Sendung vom 29. April 2015



Für zwei Portionen

Zutaten:

3-4 Pfirsiche
1 Zitrone
1 Orange
2 Zweige Rosmarin
5 EL Honig
3 EL Mandeln (gestiftelt)
200 g Ricotta
2-3 EL Puderzucker 

Zubereitung:

Den Ricotta mit Puderzucker, sowie Saft und Abrieb einer Zitrone abschmecken. 
Die Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen. Die Mandelstifte in eine Pfanne geben und kurz auf dem Herd anrösten. Den Honig zugeben, aufschäumen lassen, die Rosmarinnadeln zugeben und in dem heißen Honig „frittieren“. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen und das Ganze mit frischem Orangenabrieb abschmecken.
Die Pfirsiche in fingerdicke Scheiben schneiden und dabei die Kerne entfernen. Eine Grillpfanne ohne Fett stark erhitzen, die Pfirsichscheiben darauflegen, rösten und anschließend ein Stück drehen und wieder auf die Grillpfanne legen, damit ein schönes Grillmuster entsteht.
Den Ricotta auf zwei Tellern ausstreichen, die gegrillten Pfirsichscheiben darauf setzen und großzügig mit dem Rosmarinhonig samt Mandelstiften beträufeln.

Offene Lasagne mit Gemüsen und Pfirsich


Für den Zwischengang ist Nelson Müller verantwortlich und er schichtet und schichtet, was das Zeug hält. Zucchini, Auberginen, Steinpilze, Ricotta und frische Kräuter - das Gericht wird immer imposanter. Kann man sich abwechslungsreichere Schichtarbeit vorstellen?  
Zwischengang von Nelson Müller (Quelle: ZDF,Ulrich Perrey)
 

Zutaten für vier Personen


1 Zitrone
10 Lasagneblätter, frisch
1 Schote Paprika, rot
1 Aubergine
1 Zucchini, gelb
1 Zucchini, grün
1 Pfirsich, gelbfleischig, reif
150 g Ricotta
5 Kirschtomaten
3 Steinpilze, frisch
Basilikum, frisch
Olivenöl
Meersalz 

Zubereitung


Den Saft der Zitrone auspressen. Die Lasagneblätter in Salzwasser kurz kochen, in Eiswasser abschrecken, sofort herausnehmen und auf einem Tuch abtrocknen. Danach sofort auf ein Blech legen, mit Meersalz, Zitronensaft und Olivenöl von beiden Seiten marinieren, damit sie nicht zusammenkleben.

Die Paprikaschote schälen, in der Größe der Lasagneblätter zuschneiden und in einer Grillpfanne kurz und scharf anbraten. Herausnehmen und ebenfalls mit Zitrone, Salz und Olivenöl marinieren. 

Die Auberginen und Zucchini auf einer Aufschnittmaschine dünn aufschneiden und auf die Größe der Lasagneblätter zuschneiden. Abwechselnd in der Grillpfanne braten. 

Den Pfirsich halbieren, den Kern entfernen und mit einem sehr scharfen Messer in einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Nun ebenfalls in der Grillpfanne braten. 

Den Ricotta durch ein feines Sieb streichen und mit Salz und Olivenöl abschmecken. Die Ricottamasse in einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen.

 Die Steinpilze in Scheiben schneiden, braten und ebenfalls wie das Gemüse marinieren. Die Zutaten jetzt schichtweise zu einem kleinen Kunstwerk verbinden, wobei der Ricotta als aromatischer Mörtel dienen soll. Die halbierten Kirschtomaten, den Basilikum und die Steinpilze mit einbinden.

Idee: Nelson Müller